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| In der Diplomarbeit wird ein umfassender Überblick über die wissenschaftliche Betrachtung des Angstphänomens gegeben, auf spezielle Leistungsangsttheorien eingegangen und schließlich das Leistungsangstmodell von Albert (1980) vorgestellt. Dieses wurde differenziert und erweitert, indem es eine emotionale Komponente von einer kognitiven Komponente der Leistungsangst unterscheidet. Von ersterer wird eine Auswirkung auf bedrohungsrelevante und bedrohungsirrelevante Verhaltenstendenzen von zweiter eine Auswirkung auf aufgabenrelevante und aufgabenirrelevante Verhaltenstendezen postuliert. Die anschließend neuen abgeleiteten, theoretisch erwarteten Effekte von Aufgabenschwierigkeit, Personenfähigkeit, emotionaler und kognitiver Leistungsangst sowie Eigeninvolviertheit, konnten in einem Experiment an dem 230 Personen teilnahmen, teilweise bestätigt werden. Zum Analysieren der Daten wurde ein graphisch darstellendes Verfahren, die REC-Technik (Response Evocation Characteristic), sowie statistische Verfahren zu Kennwertschätzung verwendet. Es zeigten sich z.B. beim Effekt der Personenfähigkeit bei Intelligenztestaufgaben (WMT) eine Leistungsminderung durch hohe emotionale Leistungsangst nur bei hoher Personenfähigkeit. Bei mittlerer Personenfähigkeit zeigte sich ein leistungsfördernder Einfluß bei leichten Aufgaben. Auch bei der Konzentrationsleistung ist die Auswirkung der Leistungsangst von der Personenfähigkeit abhängig. Weiters werden mit einem Zwei-Komponenten Ansatz der Angstbewältigung Represser, Sensitizer, Ängstliche und Nichtängstliche unterschieden und in Beziehung zum Leistungsverhalten analysiert und relevante Ergebnisse zur Mental-speed-Forschung berichtet. Nichtängstliche zeigen bei Intelligenztests signifkant höhere Werte als Sensitizer bzw. Represser. Bei Konzentrationsleistungstests zeigt sich dagegen keine Auswirkung des Angstbewältigungsstils.
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