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| Wie aus einer Anzahl von Untersuchungen hervorgeht, spielt sportliche Aktivität eine wesentliche Rolle hinsichtlich des Körpererlebens. Auf den engen Zusammenhang zwischen Eßverhalten und Sport deuten einerseits die im Leistungsbereich gestellten Gewichtsanforderungen an die SportlerInnen, andererseits die Funktion des Sports als gewichtsregulierende Maßnahme hin. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden unterschiedlich sportaktive Frauen und Männer hinsichtlich des Eßverhaltens und des Körperbildes untersucht. Von besonderem Interesse waren die Einstellung zum Essen und einige mit der Eßproblematik hoch korrelierende Persönlichkeitseigenschaften wie Perfektionismus und Leistungsmotivation, sowie das Körpererleben und die Wahrnehmung der eigenen Körperform. Dies wurde an 120 Personen im Alter zwischen 18 und 31 mittels Fragebogen und dem Videoverzerrverfahren als Methode zur Schätzung der eigenen realen und idealen Körperbreite überprüft. Den Erwartungen gemäß zeigen sportlich aktivere Personen eine größere Zufriedenheit und mehr Selbstvertrauen in körperlicher Hinsicht. Weiters weisen die Ergebnisse auf eine unterschiedlich ausgeprägte Eßproblematik bei den einzelnen Sportlichkeitsgruppen hin.
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