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| Inline-Skating ist kein kurzlebiger Trend, sondern eine moderne Art der Freizeitgestaltung und sportliche Alternative, um kürzere Distanzen zurückzulegen. Mit der steigenden Zahl an Inline-Skatern wird deren Platzbedarf immer größer, die Verkehrsregeln müssen aktualisiert werden. Es stellte sich die Frage, inwieweit bekannte Spannungssituationen das Image von Inline-Skatern beeinflussen und welche Faktoren einen Einfluß auf die Meinungsbildung über Inline-Skater ausüben. Die Ergebnisse einer Umfrage an 200 Personen (15 - 74 Jahre) in Graz zeigten, daß das hauptsächlich benutzte Verkehrsmittel keinen Einfluß auf das Bild, das die Befragten von Inline-Skatern haben, ausübt. Dagegen sprachen sich Skater über „Ihresgleichen" deutlich positiver aus als Nicht-Skater. Allgemein gesehen nimmt Inline-Skating als moderne Sportart zwar einen hohen Stellenwert ein, als Verkehrsmittel werden die Inline-Skates jedoch nicht angesehen. Je positiver die Einstellung der Befragten zur Fortbewegung mit Inline-Skates ist, desto positiver äußern sich diese auch über Inline-Skater. Auch konnte ermittelt werden, daß Personen, die einschränkende Maßnahmen für die Fortbewegung mit Inline-Skates stärker befürworten, eine klar negativere Einstellung gegenüber Inline-Skatern besitzen. Letzteres gilt auch für Personen mit einem hohen Ausprägungsgrad des Merkmals „Aggressivität". Als Maßnahmen werden die Freigabe der Radwege für Inline-Skater und die verstärkte Bestrafung undisziplinierter Skater gefordert. Dieses Reglementierungsbedürfnis hängt auch damit zusammen, daß Inline-Skater oft als rücksichtslose Verkehrsteilnehmer gelten, die ihr Fahrverhalten nicht kontrollieren können und somit als Gefahrenpotential noch zu wenig einschätzbar sind. Gesamt gesehen herrscht aber eine eher positive Einstellung vor.
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