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| In Klagenfurt und Graz wurden 579 16 bis 19-jährige Schüler und Schülerinnen nach ihren schwersten Problemen befragt, und es wurde erhoben, welche Strategien sie zur Lösung dieser einsetzen. Dabei zeigte sich, daß Buben kognitive Bewältigungsstrategien bevorzugen, Mädchen jedoch häufiger nach sozialer Unterstützung suchen und durch Vermeidung dem Problem aus dem Weg gehen. Weiters konnte festgestellt werden, daß je länger ein belastendes Ereignis zurückliegt, Jugendliche eher Vermeidung und Rückzugsverhalten einsetzen. Die Jugendlichen stuften den Tod einer geliebten und nahestehenden Person als größte Belastung ein. Der Verlust einer liebevollen Beziehung, Leistungsprobleme, familiäre Konflikte, Abwertung der eigenen Person durch andere, Scheidung der Eltern, starker Alkohol-, Drogen- oder Tabletten-Konsum, sexueller Mißbrauch und Gewalt wurden ebenfalls als problematisch und belastend identifiziert. Von den befragten Jugendlichen gaben 4,32 % an, sexuell mißbraucht worden zu sein. Sexuell mißbrauchte Jugendliche setzen Rückzugsverhalten, Verleugnung und Vermeidung häufiger zur Problembewältigung ein als die Strategie kognitives Problemlösen im Vergleich zu den sexuell nicht mißbrauchten Jugendlichen.
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