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| Als „emotional intelligent" gilt eine Person, die in der Lage ist, ihre eigenen Gefühle gut wahrzunehmen, sie passend auszudrücken sowie ein gutes Verständnis für die Gefühle anderer Menschen zu zeigen. Im Rahmen meiner Diplomarbeit habe ich einen Fragebogen entwickelt, der sich mit der Messung eines Teilaspektes der Emotionalen Intelligenz befaßt: dem nonverbalen Ausdruck von Emotionen. Anhand von 48 Fragen wird erfaßt, wie Personen ihre eigene Fähigkeit einschätzen, Emotionen nicht verbal, sondern durch „Körpersprache" auszudrücken. Bei meiner Arbeit zeigte sich, daß sich diese Fähigkeit aus vier Teilbereichen zusammensetzt: - spontaner Ausdruck positiver Emotionen (Glück, Freude etc.) - Darstellen von Emotionen (schauspielen) - Vortäuschen von Emotionen - spontaner Ausdruck negativer Emotionen (Wut, Trauer etc.) In vielen Untersuchungen zeigte sich, daß der Unterschied zwischen guten und schlechten Schauspielern auf Fähigkeiten im nonverbalen Bereich wie Mimik und Gestik zurückzuführen ist. Dadurch gelingt es guten Schauspielern besser, Emotionen überzeugend darzustellen. Meine Annahme war, daß sich auch andere Berufsgruppen hinsichtlich dieses Merkmals unterscheiden. Wie angenommen, zeigten Personen in Sozialberufen (Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologiestudenten etc.) ein höheres Maß nonverbalen Emotionsausdrucks als Techniker, Technikstudenten und Personen im Handel. Demzufolge kann der nonverbale Ausdruck von Emotionen als ein Kriterium für Berufswahl und –ausübung gesehen werden. Diese Erkenntnis könnte im Zusammenhang mit Personalauswahl oder zur Berufseignung herangezogen werden.
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